26. September 2020 - 10:00
Tyrol, Langenzersdorf
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Biomotorik für den Menschen in Tirol bei Kufstein | Samstag, 26. September 2020

Die 2-tägige Biomotorische Körperschulung für den Menschen

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Wie Sie IHREN Körper in SEINE Biomotorik bringen – die Körperschulung für neue Bewegungen



Für Menschen, Sportler, Reiter, Pferde- und Hundebesitzer



Von welchen Bewegungen möchten Sie sich gern verabschieden? Bestimmt von denen, die ihnen nicht gut tun oder sogar schmerzen, möglicherweise aber auch von Bewegungen, die ihren Körper geradezu einbinden, und dadurch ihre Bewegungsfähigkeit einschränken, und ihnen dadurch das Gefühl für ihren Körper und auch die Leistungsfähigkeit des Körpers nehmen.



Was ist die Biomotorik des Körpers:

Die biologischen Bewegungen eines Körpers in seiner Biomotorik (= Biologische Motorik) beschreiben nichts anderes als die fließenden Kreisläufe, de der Körper braucht, um durchlässig zu sein (für Nervenimpulse, Sauerstoff, Nährstoffe, Blut).



Das heißt: keine Knochen werden in der Bewegung bevorzugt. Jeder Wirbel und jedes Gelenk hat den Platz und Raum den er für seine Aufgabe im Körper benötigt (und der ihm auch zusteht), keiner wird durch benachbarte Knochen behindert. damit die Hände und Füße (oder Gliedmaßen) und natürlich vor allem der Kopf ihre sensorischen Impulse an die Wirbelkette weitergeben können. In dieser optimalen Ausrichtung – der sogenannten Körperplastizität kann sich der Körper in dynamischer, fließender Reaktionsbereitschaft immer wieder an seiner Umwelt ausrichten. Nonstop. Tag und Nacht.



Außer – er ist in seinen großen Gelenken festgehalten und eingebunden. Dann kommen die sensorischen Impulse nicht mehr zur Wirbelkette. Die Gliedmaßen melden dem Gehirn die Eingebundenheit – und der Körper hält sich als Reaktion darauf fest. Wird diese Haltearbeit über eine gewisse Zeit beibehalten, wird sie zur Gewohnheit, mit Spannungen im Körper die nicht gespürt werden – bis der Körper aufschreit, weil er aus seinem organischen System geholt wurde.



Bitte beachten Sie: Jede gewohnheitsmäßige Veränderung führt mit der Zeit zu Veränderungen am Skelett, und zwar in einer Art Kettenreaktion durch den ganzen Körper.

Den Körper in seine Biomotorik bringen, bedeutet also nichts anderes als ihn so „aufzubereiten“, damit seine sensorischen Impulse wieder ungehindert durch den Körper fließen können, und in der er wieder jede mögliche Bewegung und Position ausprobieren kann. Genau wie in der frühen Kindheit.



Ja, unser Körper zeigt uns deutlich und manchmal leider überdeutlich, wenn er nicht in seiner biologischen, angeborenen „Spur“ ist. Dabei ist es gerade ihr Alltag und die ganz „normalen“ Bewegungen, bei denen er sich von seinen biologischen Bewegungen entfernt. Nehmen wir als Beispiel das Büro. Auf den ersten Blick scheint das ja ein ungefährlicher Ort zu sein, denn was kann zwischen Schreibtisch und Kaffeemaschine schon groß passieren?



Beim genauen Hinschauen allerdings ist das Büro Schauplatz für Gewohnheits-Bewegungen, die das gesamte Muskel-Skelett-System belasten. Die Gefahr lauert in Form von Nacken- und Schulterbeschwerden, gefolgt von Ellenbogen- und Unterarmbeschwerden und Schmerzen in der Hand oder im Handgelenk. Vor allem der obere Rücken und der Schulter-Nacken-Bereich leiden unter der buchstäblich drückenden „Zwangsruhe“ des zu häufigen und langdauernden Sitzens, in Kombination mit übermäßiger und falscher Nutzung ihrer Rippen und ihres Atems.



Der runde Rücken drückt auf alle Wirbel, und zusammen mit den hochgezogenen Schultern sinkt das Brustbein ab und zieht den Kopf nach vorne. Das alles führt in seiner Verbundenheit relativ rasch zu gesundheitlichen Problemen, die dann den ganzen Körper überziehen. Die viel zu oft angewinkelten und übereinandergeschlagenen Beine, der fixierte Becken-Lendenbereich und das festgehaltene Becken bringen zudem Becken und ihre Hüftgelenke in eine falsche Position und Körpermechanik, die sie auch beim anschließenden Joggen nicht mehr verlieren können.



Ihr Körper muss es nicht tun, er muss es können!

Die mentale Konzentration auf andere Dinge führt dazu, dass wir meist bewegungslos in einer Position verharren, die wir zwar subjektiv als bequem empfinden, die aber oft ein schleichendes Gift für den Rücken und seine Wirbel ist. Aber nicht nur die Muskulatur spannt sich an, sondern überzieht über kurz oder lang auch die gesamten Wirbelkette mit Spannung, bis hinauf in den Kopf und in die Bandscheiben – denn Spannung ist ansteckend.



Des Guten zu viel getan?

Jede starre Haltung die sie länger als zehn Minuten am Stück einnehmen, belastet und verzieht einseitig und schadet so auf Dauer den einzelnen Wirbeln ihrer Wirbelkette. Bewegungen, die immer wieder dieselben Körperpartien beanspruchen, bilden deshalb Muskeln aus – auch sehr viele Muskeln. Muskeln, die den Körper verziehen. In unserem hochvernetzten Körper gibt das Spannungen, das Zusammenspiel des Körpers leidet und empfindet Bewegungen als belastend.



Wenn das alles nicht mehr hilft, kommt die „Medikamentenkeule“, die den Körper dazu erzieht, sich an die Bewegungseinschränkung zu „gewöhnen“ oder die geschädigten Teile im Körper werden operativ durch künstliche „ersetzt“. Was aber in beiden Fällen nicht ersetzt wird, sind die Bewegungen, die dem Körper die Schädigungen überhaupt gebracht haben. So ist in der Auflistung von „ich habe schon alles versucht“ ganz selten eine Änderung der schädigenden Bewegungs- und Gewohnheitsmuster dabei.



Der Körper in dem wir leben

Überdeckt von Bewegungseinschränkungen, Muskeln an den falschen Stellen, Pölsterchen und Spannungen, entstehen Muskel- und Skeletterkrankungen, die uns statt der dringend benötigten Bewegungsvielfalt und Körperplastizität durch den Alltag begleiten und deshalb auch jeden Sport buchstäblich zu einem anstrengenden „Kraftakt“ der Muskeln machen. Der Körper schreit auf – denn er verzieht sich dabei immer mehr und irritiert vor allem die inneren Funktionen. Auch die organischen Bewegungen müssen sich mit einem gespannten Dasein „zufrieden“ geben.



Ihre Wirbelkette – da unbekannte „Wesen“

Das Loslösen der einzelnen Wirbel, die sich durch ihre eigene Beweglichkeit selber mehr Platz und Raum verschaffen ist das Hauptthema dieses Seminares mit Roland Pausch. Mit dem Wissen, dass eine Vernetzung und Verbindung des Körpers immer von den einzelnen Wirbeln ausgeht, die allesamt und jeder für sich eine wichtige Aufgabe haben und dafür genau den Platz und Raum benötigen, der ihnen zusteht, verstehen Sie nun, warum auch keine auftrainierten Muskeln helfen, wenn die verbindende Funktionalität und die organischen Bewegungen nicht mehr gegeben sind.



Endlich die alten Bewegungen loslassen – wie gehe ich es an?

Das Körperseminar wird das Verhältnis ihres Körpers zu seinen Bewegungen verändern – sie erfahren wie gefährdet und verletzlich Bewegungen sind, wenn sie nicht als geniales Netzwerk funktionieren können. Roland Pausch zeigt ihnen im Seminar wie schädigende Bewegungen entstehen - und wie sie sich von ihnen trennen können. Und wie ihr Nervensystem über einen indirekten Weg angeregt wird, überflüssige „Haltearbeit“ loszulassen.



Zeig mir deine Muskeln und ich sage dir, wie du dich bewegst

Das Körperseminar lädt Sie dazu ein, Bewegungen aus einer Richtung ihres Körpers zu sehen, die Sie vielleicht bisher noch nicht bedacht haben. Mit Bewegungen, die nun über „die Wirbel gehen“ und für elementare Funktionen des Körpers zuständig sind. Mit anderen sensorischen Impulsen, Atemreflexen, Augenbewegungen oder Gleichgewichtsempfindungen erwächst eine neue Aufmerksamkeit für die Dimensionen und die Tiefe einer Bewegung. Alle Bewegungen die sie in dem Seminar machen werden, verbucht ihr Körper dabei als eigene Bewegungserfahrungen. Die sind für den Körper viel aufregender als passiv aufgenommene Erfahrungen und sind wichtige Bausteine im komplizierten Prozess des Erkennens und Verstehens von Handlungen.



Ihr Körper ist dabei ständig mit Vergleichen beschäftigt und kombiniert nun Erinnerungen und alte Erfahrungen mit den aktuellen Eindrücken. Das ist ganz wichtig, denn nur aus eigenen Bewegungserfahrung heraus, kann der Körper sein Bewegungsprogramm in seinem Rhythmus und mit der Zeit die er braucht, verändern und in Ihr Leben und in ihren Körper integrieren.

Körperbewegungen sind ein perfektes Teamwork des Körpers



Biomotorische Bewegungen sind überall – im Alltag, beim Sport, im Beruf und im Austausch mit anderen Lebewesen, denn sie sind die biologische Grundlage des menschlichen Einfühlungsvermögens. Aber Menschen sind Meister, wenn es darum geht, ihre Sinne abzustumpfen. Das hat meist recht fatale Folgen für die direkte Umgebung und ganz besonders für den Austausch, den Dialog und das Verhalten mit anderen Lebewesen. Nach dem Seminar wird auch ihre Umwelt von ihren durchlässigen, dialogfähigen Bewegungen profitieren, mit denen sie Situationen besser und rascher wahrnehmen und erfassen können.



Die nächsten Termine für die „biomotorischen Körperschulungen für den Menschen“, entnehmen Sie bitte der Webseite



Das BewegungsLernen - aus Körper wird Bewegung



Monika und Roland Pausch

Tel: +49 7266 911 740

Mobile: +49 151 619 58 339

www.Bewegungslernen.com

email

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Die Teilnahme nach vorheriger Anmeldung kostet € 220,--.

oder sie nutzen den Frühbucherpreis

Schicken Sie doch einfach ein email mit ihrer Anmeldeanfrage an:

email - dann bekommen Sie gerne weitergehende Informationen

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